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Seminar (Lehrspräch), Schulung, Kursus, Training
 

 

 

Teilnehmerzahl 8 – 25

Definition
Lehrgespräch bedeutet soviel wie Unterricht oder Wissensvermittlung. Der Lehrer bzw. Trainer vermittelt Wissen, indem er mit den Schülern / Seminarteilnehmern kommuniziert (Dialogisches Lernen). Dabei setzt er Lernmedien (visuelle / audiovisuelle Medien / Lernspiele) und Lernmethoden ein. (Didaktik/Methodik) * (Gruppenarbeit, Rollenspiele etc.)

Das Lehrgespräch ist immer noch die am meisten angewandte Methode in der betrieblichen Aus- und Weiterbildung. Die Effizienz dieser Methode hängt davon ab, wie intensiv Medieneinsatz und Methodenwechsel die Lerndramaturgie prägen (Hören, Sehen, Tun).
Das didaktisch/methodische Konzept bestimmt nicht nur den Raumbedarf sondern auch die Bereitstellung der Lernmedien etc..

Raumbedarf pro Teilnehmer

Gedrückte enge Räume wirken sich negativ auf das Lerngeschehen und Lernverhalten aus. Achten Sie daher unbedingt auf ausreichend große Räume.
Regel: Platzbedarf pro Teilnehmer = 4,5 qm (Minimum)
Beispiel: 16 Teilnehmer x 4,5 qm = 72 qm
Bei dieser Fläche ist die Aktionszone des Trainers nicht mitberücksichtigt.

Gruppenarbeits-Möglichkeiten

Bei mehr als 50 % aller Seminare werden Gruppenarbeiten durchgeführt (Tendenz steigend). Hierfür werden entsprechende Gruppenarbeitsräume oder geeignete Möglichkeiten benötigt.
Überprüfen Sie sehr genau, ob diese vorhanden sind. Gruppenarbeit im Frühstücksraum, Restaurant oder Hotelhalle ist nicht sinnvoll.
Die Gruppe muss ungestört (Ruhe, kein Publikumsverkehr) arbeiten können. Es ist ebenfalls nicht sinnvoll, die Gruppenarbeiten in einem Pausenfoyer mit Zugang von anderen Seminargruppen durchzuführen. Gruppenarbeiten sind oft Internes und für Dritte nicht bestimmt.

Medien- und Lernequipment

Nur der Seminarleiter oder Trainer bestimmt die Auswahl und Anzahl der Lernmedien. Es ist sinnvoll, diese genau abzustimmen und sicherzustellen, dass diese auch vorhanden sind. Achten Sie darauf, dass sich diese Geräte in gutem, gepflegten Zustand befinden.

Visuelle Medien

  • Schreibtafel
  • Flip Chart
  • Moderationsmaterial (Pinwände und Verbrauchsmaterial)
  • Overheadprojektor
  • Projektionsfläche
  • Diaprojektoren

Audiovisuelle Medien

  • Videorecorder
  • Monitor
  • Kamera
  • Beamer

Ton / Phono-Geräte

  • CD-Player
  • Lernspiele
  • Lernmusik
  • Duftgeräte


Outdoor-Anlage und -Equipment

Immer mehr Trainer praktizieren „erlebnisorientiertes Lernen“. Hierfür benötigt man oft die Möglichkeit, in der Natur arbeiten zu können.
Die Palette der Maßnahmen reicht vom Lernspaziergang bis zu Hochseilparcours.
Prüfen Sie daher mit dem Trainer sehr genau, wann und welche Facilitäten vorhanden sein und bereit gestellt werden müssen.

  • Außenseminar-Raum (-Fläche)
  • Outdoor-Equipment (Taue, Tücher, Karabinerhaken usw.)
  • Gewässer
  • Niedrigseilparcours
  • Hochseilparcours
  • Kletterwand


Lernzielfördernde Aktivitäten

3 Phasen bestimmen das Lerngeschehen in einer Tagungsstätte

A formelles Lernen
B informelles Lernen
C Freie Zeit

A Formelles Lernen
vollzieht sich in dafür ausgewählten Lernorten, z.B. dem Seminarraum, Gruppenarbeitsraum, Außenseminarraum, dem Outdoorgelände oder in der Sauna.

B Informelles Lernen
findet immer dann statt, wenn die Gruppe gemeinsam etwas tut oder erlebt, aber nicht direkt vom Leiter der Lerngruppe gesteuert wird, z.B. Pausen, gemeinsames Essen oder lernzielfördernde Aktivitäten, welche auch immer gemeinsam stattfinden.

C Frei Zeit
Inszenieren einer improvisierten Vorführung dienlicher als ein Kegelabend.

Gemeinsam ein Floß zu bauen ist für ein Teamtraining zielführender als der Besuch einer Brauerei.

Fazit:
Überlegen Sie also bitte genau mit dem Seminarleiter, was die Gruppe gemeinsam unternimmt. Die Seminarzeit ist ohnehin schon kurz genug. Da sind Lerneffizienz und Lerntransfer stringent im Auge zu behalten. Eine Weinprobe mag zwar unterhaltsam sein, ist aber nicht unbedingt lernfördernd.
Stimmen Sie die Vielfalt und Auswahl der lernzielfördernden Aktivitäten mit dem Hotel ab. „Lernzielfördernde Aktivitäten“

Seminar-/ lerngerechte Kost

Seminarteilnehmer mögen es zuweilen, gut und reichlich zu Essen. Dabei spielt die Verträglichkeit, das leichte Verdauen und die Ausgewogenheit keine Rolle. Schweres und fettreiches Essen verführt und der Appell an die Vernunft ist nicht die Lösung für unkonzentrierte und schläfrige Teilnehmer nach der Mittagspause.

Professionelle Tagungshotels beugen der Versuchung vor und bieten ein ausgewogenes Seminarkost-Konzept an. Dieses zeichnet sich durch mehrere kleine Mahlzeiten, leicht verdauliche, vitaminreiche Speisen und ernährungswissenschaftlich belegte Ausgewogenheit aus.
Gerade mittags ist ein derart bestücktes Buffet immer einem lang dauernden Menü mit Bedienung vorzuziehen. Seminarleiter und Teilnehmer lieben es, die kurze Mittagspause selbst zu planen. Die kleine Besorgung, der gesunde Spaziergang durch die frische Luft oder der Kurzschlaf sind zufriedenstellender als das Warten auf den nächsten Gang.

Fazit:
Fragen Sie nach dem Verpflegungskonzept und lassen Sie es sich erläutern.
Hinweise wie „unsere Seminargäste sind immer sehr zufrieden“ überzeugen nicht.

Freizeit- / Wellness-Möglichkeiten

Bei mehrtägigen Veranstaltungen ist das Bedürfnis nach sportlichen und medizinisch bedingten Aktivitäten sowie Relaxen in jeglicher Form sehr ausgeprägt und auch förderlich. Da sind Spazier- und Jogging-Wege, Outdoor-Spielplätze, Sauna, Fitnessräume und therapeutisch / medizinische Einrichtungen von großem Nutzen.

Viele Tagungshotels werben mit „Allem und Jedem“. Massage, Yoga, Kosmetik – alles ist möglich – nur bei spontanem Bedürfnis geht nichts.

Fazit:
Prüfen Sie genau, welche Einrichtungen das Hotel selbst hat und wie die Verfügbarkeit bei Fachpersonal (Masseur, Therapeut) ist. Dabei ist die Preisgestaltung ebenso wichtig, weil oft die Wellness-Bereiche untervermietet sind und das Hotel keine Einfluss nehmen kann.

 


Besonders geeignete   

 
 
  Tagungs- und Seminarzentrum Schloss Marbach
  Mintrop's Stadthotel
  Pfalzhotel Asselheim
  Schloss Schweinsburg
  Hotel Thüringen
  Hotel VierJahreszeiten
  SchloßHotel & Villa Rheinfels
  Schlosshotel Eyba
  Hotel Fohlenweide
  Mintrop's Landhotel
  Gut Gremmelin
  Kloster Hornbach
  Hotel Klostergasthof Thierhaupten
  Hotel La Villa
  Seehotel Zeulenroda
  West LB Akademie Schloss Krickenbeck
 

 

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