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Beratungs- und Planungskriterien
     

Investitionen für Modernisierungs- und Neubau-Vorhaben sind in der Regel kostenintensiv aber von großem Vorteil, wenn diese optimalen Arbeitsvoraussetzungen und Nutzen für die Kunden bzw. Nutzer bieten.

Leider stellen Investoren und Nutzer nach Fertigstellung der Investitions-Maßnahmen oft fest, dass Fehlplanungen und Fehleinschätzungen nicht den gewünschten Wettbewerbsvorteil gebracht haben. Fehlplanungen sind nicht nur teuer, sondern oft auch irreparabel und endgültig.

Lernmethodik und Lerntechnologie haben sich rasant weiterentwickelt, die Komplexität der Zusammenhänge, Methoden und Technik ist für Laien oft nicht transparent und planerisch nachvollziehbar. Aus diesem Grund ist die Inanspruchnahme von Beratern und Experten unumgänglich.

 


1. Grundlagenermittlung

  • Bestandsaufnahme
  • Standortanalyse
  • Aufstellen eines Raumprogramms
  • Aufstellen eines Funktionsprogramms

2. Vorplanung (Zielfindung)

  • Analyse Ist-Zustand
  • Analyse Soll-Zustand
  • Bau-/Investitions-Beschreibung
  • Baubiologisches und Bauökologisches Konzept
  • Vorentwurf
  • Evtl. Modellbau
 


3. Entwurfs- und Ausführungsplanung

3.1 Architektur:

  • Raumbuch
    Primärräume (Tagungsräume, Gruppenarbeitsräume, Pausenbereiche)
    Sekundärräume (Trainer-Office, Technik u. Regie, Lager)
    Besondere Räume (Kaminzimmer, Raum der Sinne, Werkraum, „Lern-Café“, Lounge, Bibliothek)
  • Raumkonzeption, -funktion
    Verkehrsflächen (Raumerschließung)
    Aktionszone (Lernbühne) – Aktionsachse
    Nutzungszuordnung und Prüfung
  • Raumquantität / -qualität
    Raumgröße
    Raumhöhe
    Raumharmonie (Proportionen)
  • Tageslichtqualität
 


3.2 Innenarchitektur:

  • Farbkonzeption
  • Materialkonzeption (Boden, Wände, Decke)
  • Gestaltungskonzept
  • Lichtkonzeption (Kunstlichtqualität)


3.3 Gebäudetechnik:

  • Raumklima Luft
  • Raumklima Wärme
  • Akustik
  • Anschlusstechnik (Elektro, IT)
  • Steuer- und Regeltechnik
  • Beschattung und Verdunklung


3.4 Medientechnik:

  • Nutzungskonzept
  • Medienangebot, -verfügbarkeit, -support
  • Projektionstechnik
  • Visualisierungstechnik
  • Audiotechnik
  • Mediensteuerung
  • IT-Technik
 


3.5 Ausstattung:

  • Nutzungskonzept
  • Ausstattungsqualität
  • Möblierung- und Einrichtungskonzeption
  • Arbeitsqualität (Ergonomie, Funktionalität, Variabilität)

 

3.6 Sonstiges und Besonderes:

  • „Lernen im Freien“ (Aussensemiarbereich)
  • Kulissen & Requisiten
  • Leitsystem
  • Humanqualität
  • Kunst
  • Florale Gestaltung
  • Olfaktorische Konzepte
 




Planungsfehler und Lernumfeld-Irritationen

So vielschichtig die Planungs- und Beratungskriterien sind, so vielschichtig sind auch die Möglichkeiten von Lernumfeld-Irritationen.

z.B. in der Architektur:

  • Raumkonzeption, -funktion
    Verkehrswege stören im Aktionsbereich
    Zu viele Wegflächen dadurch eingeschränkte Nutzflächen
  • Raumquantität / -qualität
    Raumgröße zu gering (< Nutzfläche)
    Raumhöhe zu gering
    Raumproportionen sind nicht harmonisch
  • Tageslichtsituation
    Tageslicht zu wenig
    Lichteinfall verursacht Blendungen
 


z.B. in der Innenarchitektur:

  • Farbkonzeption
    Farbpsychologisch bedenkliche Konzeption
  • Materialkonzeption (Boden, Wände, Decke)
    Bodenbeläge falsch gewählt
    Geruchsbelästigung
    Toxikologische Belastung (Kunststoffe, Lacke...)
    Haltbarkeit zu gering
  • Gestaltungskonzeption
    Überladene und kitschige Raumgestaltung
  • Lichtkonzeption (Kunstlichtqualität)
    Beleuchtungsstärke zu gering
    Lichtfarbe zu kalt
    Blendung
    Flimmern der Leuchtmittel (Leuchtstoff)
    Beleuchtungsteuerung ist nicht Mediengerecht
    Beleuchtungsvarianten sind nicht Nutzungsgerecht
 


z.B. in der Gebäudetechnik:

  • Raumklima Luft
    Luftaustausch zu gering
    Luftgeschwindigkeit partiell zu hoch (Zugluft)
    Lufttemperatur zu niedrig
    Luftfeuchtigkeit zu hoch
  • Raumklima Wärme
    Raumtemperatur ist schlecht regelbar
    Keine Strahlungswärme
 


  • Akustik
    Trittschall zu hoch
    Raumakustik zu hallig
    Schallisolation zur Umgebung nicht ausreichend
    Störgeräusche der techn. Anlagen (Lüftung, Heizung, Kunstlicht...)
  • Anschlusstechnik (Elektro, IT)
    Unzureichendend und unflexibel
 


z.B. in der Medientechnik:

  • Projektionstechnik
    Hell-Dunkel-Kontraste zu stark
    Blendung und Reflexionen auf der Projektionsfläche
    Versorgungs-. bzw. Anschlusstechnik fehlt oder ist falsch positioniert
    Betrachtungsabstand zu gering oder zu groß
  • Audiotechnik
    Falsche Schallrichtung, verzehrtes Klangbild, Rückkopplungen
    Nicht Medien- und Nutzergerecht
  • Mediensteuerung
    Kompliziert und verschachtelt
 


z.B. in der Ausstattung:

  • Arbeitsqualität
    Mangelnde Funktionalität, Variabilität und Ergonomie der Einrichtung
    (z.B. Stuhl: fehlende Armlehnen, zu weiche bzw. zu hart, ungesunde Sitzhaltung, zu schwer, nicht stapelbar.....)
    (z.B. Tisch: zu hoch bzw. zu niedrig, zu schwer, nicht klappbar, nicht
    stapelbar, zu kleine bzw. zu große Abmaße.....)
 
 


Quellenverweis: Aufsätze und Literatur
Text: Störungen und Irritationen im Lernumfeld
R. Neuland 11/88 Positives Lernumfeld

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